Kardamom


Herkunft & Historie

Angefangen von den alten Ägyptern, weitergeführt von den Römern und Griechen wird Kardamom bis heute für viele medizinische und kulinarische Zwecke verwendet.
Es ist ein geschmacksintensives Gewürz das jede Küche aufwertet, ihr Exotik verleiht und gleichzeitig zu allen Jahreszeiten passt. Man unterscheidet zwischen grünen und schwarzen Samen, da Kardamom aus zwei verschiedenen Pflanzen gewonnen werden kann. Indien zählt heutzutage zum Hauptanbaugebiet der Kardamompflanze.

kardamom-samen

Wie wird Kardamom in der Küche verwendet?

Bei der Verwendung in der Küche spielt die Wahl der richtigen Sorte eine große Rolle. Grüner Kardamom enthält ein eher würzig-süßes Aroma, während schwarzer Kardamom rauchiger und herber schmeckt. Daher eignet sich diese Sorte am ehesten für deftige und pikante Gerichte. Gerade in der arabischen und indischen Küche ist sie eine Grundzutat. Schwarzer Kardamom ist in Indien Bestandteil von zahlreichen Gewürzmischungen und Currys, sowie Zutat in bekannten Masala- und Tandoori-Gerichten. Auch die arabischen Gewürzmischungen Ras-al-Hanut und Baharat enthalten Kardamom. Reis und Fleischgerichte werden im ganzen asiatischen Raum mit dem Gewürz Kardamom verfeinert, teilweise nutzt man in den Anbauregionen die Blätter der Pflanze zum Würzen von Soßen und Suppen.

Grüner Kardamom wird dagegen in indischen Tees sowie im arabischen Kaffee verwendet und wird in der Regel eher als Zutat für süßere Speisen gesehen. Gerade der arabische Kaffee ist nicht nur ein Beispiel für exotischen Geschmack sondern gilt als besonders bekömmlich, nicht zuletzt durch die verdauungsfördernde Wirkung des Kardamoms. So gilt der Kardamom ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil in der ayurvedischen Heilküche und könnte für den ein oder anderen regelmäßigen Kaffeetrinker eine gesunde Abwechslung sein.

Kardamom ein tolles Gewürz für die Weihnachtszeit

In der Weihnachtszeit ist es bei uns ein beliebtes Gewürz für Plätzchen und Kuchen, zudem Bestandteil in fast jeder Lebkuchengewürzmischung. Gerade in Skandinavien werden besonders zu dieser Zeit Gebäcke mit Kardamom verfeinert, klassisches Beispiel sind die bekannten Zimtschnecken, ebenso einige deftigere Delikatessen wie zum Beispiel Pasteten.
Bereits kleinere Mengen des Gewürzes reichen für einen intensiven Geschmack aus. Jedoch ist zu beachten, dass die Kardamomsamen und das Pulver während der Lagerung schnell an Aroma verlieren können. Ganze, ungeöffnete Kardamomkapseln halten das Aroma länger, jedoch ist das Mahlen im Mörser oft aufwendig.

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