Miso - die braune Butter Japans


Japanisches Miso - ein altes traditionelles Lebensmittel

Immer mehr Trends wandern von der asiatischen Küche zu uns herüber. Auch Miso wird immer beliebter und wird selbst für europäische Gerichte verwendet.

Verschiedene Miso-Sorten und Bestandteile

Die japanische Gewürzpaste besteht zum Großteil aus Sojabohnen und wird mit etwas Speisesalz und weiteren Getreidearten vermischt.

Man unterscheidet drei Hauptarten der Paste:

  • Hatcho -  Miso in seiner reinsten, die nur aus Sojabohnen zubereitet wird
  • Mugi - eine Variation aus Soja und Reis
  • Kome - eine Variation aus Soja und Gerste

Mittlerweile werden, gerade in der europäischen Küche viele weitere Formen der Paste kreiert, sogar Quinoa wird manchmal als Getreidebasis verwendet.
Die Paste gibt es von einer hellen, fast weißen Farbe bis zu dunkelbraun. Die Farbe ist dabei abhängig von den jeweiligen Zutaten und der Reifedauer der Paste. Auch die Geschmäcker unterscheiden sich.

Eine weitere wichtige Zutat für die Herstellung von Miso ist der Schimmelpilz Koji. Dieser Pilz ist für die Fermentierung verantwortlich und Geschmacksträger der Paste.

Wie schmeckt Miso?

Die Geschmacksrichtung der fertigen Paste ist dabei eher würzig und kräftig, zugleich aber nicht salzig. Kommt Ihnen diese Beschreibung bekannt vor? Richtig- die Paste schmeckt nach Umami, die neueste, von der Wissenschaft bewiesene Geschmacksrichtung. Der besondere und intensive Geschmack entsteht dabei durch den langen Fermentierungsprozess. Dunkle Pasten sind sehr intensiv, kräftig-würzig, die weiße Variante auf Basis von Reis hat einen eher süßlichen Geschmack.

Gerichte und Kochen mit Misopasten

Ein traditionelles Gericht, bei dessen Zubereitung die Miso-Paste als eine der wichtigsten Zutaten gilt, ist die sogenannte Misosuppe: Sie besteht aus einem japanischer Fisch-Sud, der Dashi genannt wird, Gemüse, Pilze, Nudeln, Tofu Garnelen oder Algen. Die Suppe gilt als Nationalgericht Japans. Ursprüngliche kommt die Idee der Paste jedoch aus China. Durch buddhistische Mönche, die die Paste ihrem gesunden Ernährungsplan hinzufügten, wird Miso in Japan erst populär. Die genaue Herkunft ist allerdings noch nicht bewiesen und belegt worden.

Miso Suppe
Miso Brühe als Basis -  dazu einfach die Paste in Wasser erwärmen

Miso schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch voller wichtiger Bestandteile für unsere Ernährung, wie die eben genannten Mönche früh erkannten. Die Paste ist sehr nährstoffhaltig und enthält viele Proteine. Durch die Fermentierung entstehen viele Milchsäurebakterien die sich positiv auf den Magen- und Darmtrakt auswirken.

Beim Kochen wird die Zauberpaste am besten zum Verfeinern von Saucen, Suppen, Gemüsepfannen und auch für Marinaden von gegrilltem Gemüse oder Fisch verwendet. Der Geschmack der Paste passt nicht nur zu asiatischen Gerichten sondern auch zu deftigem Essen der europäischen und deutschen Küche, wie zum Beispiel Kürbis-oder Zwiebelsuppe.Wichtig bei der Anwendung von Miso ist, die Paste immer in warmer Flüssigkeit auf zu lösen und nicht kochen zu lassen, sonst könnte die Paste gerinnen und ihren Geschmack verlieren.   

Im Kühlschrank ist die Paste mehrere Monate haltbar.
Die Herstellung der Paste ist sehr langwierig und aufwendig. Die Reifephase kann bis zu mehrere Jahre dauern, je länger desto intensiver der Geschmack. Wenn Sie also kein Jahr oder länger auf das japanische Geschmackserlebnis warten möchten, dann probieren Sie die neueingetroffenen Mismo-Pasten aus unserem Sortiment!

Die regionale Paste aus dem Schwarzwald ist nach altem und ehrwürdigem,  japanischen Rezept zubereitet und zugleich mit neuen Ideen und Geschmacksrichtungen kombiniert worden. Sie finden Pasten auf der Basis von Soja, Reis und Lupinen. Wenn sie lieber mit Gewürzen kochen, gibt es als neuestes Produkt der Firma Schwarzwald auch Miso Pulver zum verfeinern Ihrer Gerichte!


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